Milch

Aufgrund diverser Nachfragen, warum unsere Wasserbüffelmilch so knapp ist, möchten wir an dieser Stelle einmal das Haltungssystem unserer milchgebenden Wasserbüffel erklären.

Normalerweise ist es nötig, die Kälber nach der Geburt von den Mutterkühen zu trennen und gesondert aufzuziehen, um die Milch des Muttertieres melken zu können. Wir haben uns jedoch für eine andere Haltungsform entschieden.

Wir trennen die Kälber nicht von ihren Müttern. Die Mütter ziehen ihre Kälber am Euter selbst groß und wir bekommen lediglich die überschüssige Milch, die das Kalb nicht braucht. Diese Milch geben die Kühe freiwillig nach eigenem Ermessen im Melkroboter ab. Der Roboter steht den Müttern 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Somit gibt es keine starren Melkzeiten wie es sonst üblich ist, sondern die Tiere gehen nach Bedarf zum Melken.

Diese Haltungsform hat positive wie negative Aspekte.

Die positiven Aspekte sind, dass wir Kälber aufziehen, die so gut wie keine tierärztliche Behandlung brauchen und sich überdurchschnittlich gut, durch die mütterliche Fürsorge und den uneingeschränkten Zugang zu Muttis Milch entwickeln.

Die negativen Aspekte sind sicherlich der kurzfristig schlechtere wirtschaftliche Ertrag durch fehlende Milch. Jedoch wird dieser wirtschaftliche Nachteil zum Teil durch die deutlich bessere Konstitution der Kälber mit dem daraus resultierenden besseren Fleisch kompensiert.

Durch unser von der Natur abhängigem Haltungssystem sind wir nun leider in einer Phase, in der besonders viele Tiere vor der Kalbung stehen bzw. die Mütter zunächst in größerem Maße ihre Kälber versorgen.

Dies wird sich in nächsten 6-8 Wochen entsprechend wieder zum Gegenteil entwickeln.

Da wir den gesundheitlichen Aspekt vor den wirtschaftlichen Ertrag stellen, bitten wir um Verständnis.

Haben Sie dazu noch weitere Fragen, schreiben Sie uns gern an.